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Zu wenig Platz am Erlanger Weg 

Erlanger Weg, Erlangen

Zu wenig Platz am Erlanger Weg  

Für viele Anwohner*innen ist die aktuelle Situation rund um den Erlanger Weg untragbar:
Wildparker*innen, versperrte Einfahrten, nicht einsehbare Kreuzungen und enge Straßen stören den Frieden vor Ort.

 

Am Küchentisch liegen Fotos, die Frau Stiebing und drei weitere Anwohnerinnen vorbereitet haben. Die Bilder sollen veranschaulichen, wie wichtig eine möglichst schnelle Lösung für ihr Problem ist, denn ihnen und vielen anderen Anwohner*innen sind die Falschparker*innen ein Dorn im Auge. „Vor allem die Studierenden sind ein Problem“, meint Petra Stiebing und erhält dafür viel Zustimmung von den anwesenden Frauen. Ihren Beobachtungen nach parken viele der Studierenden aus der Isarstraße rund um den Erlanger Weg und lassen ihr Auto teils tage- und wochenlang stehen. „Wir hatten schon Autos vor unserer Einfahrt, die uns das gesamte Wochenende am rausfahren gehindert haben“, kommt es aus der Runde. Die Baumaßnahmen in der Isarstraße haben die Situation um den Erlanger Weg nach Meinung der Damen noch zusätzlich verschärft. Doch was kann man dagegen tun?

 

„Wir werden in diesem Jahr mehr Geld in die kommunale Verkehrsüberwachung investieren“, antwortet Florian Janik. Geplant ist die Ausweitung der Kontrollen auch auf Gebiete, die unwirtschaftlich sind, da aufgefallen ist, dass die Anzahl der Falschparker*innen in der gesamten Stadt zugenommen hat. Auch wäre eine relativ kurzfristige Lösung die Änderung der Halte- und Parkverbote, doch müsse das erst einmal geklärt werden.

Er macht aber auch Hoffnung, dass die Situation sich nach Bauende bessern wird, befindet sich unter den Neubauten in der Isarstraße ein neues Parkhaus.

Frau Chiccella hat einen weiteren Vorschlag: Die Aufnahme der Ordnungswidrigkeiten durch Bürger*innen. Sie könne sich sehr gut vorstellen, auch nach Feierabend durch die Straßen zu gehen, um ruhende Fahrzeuge zu kontrollieren. Auch sind Anwohner*innenparkplätze, absolute Halteverbote und Anbringung von Bremsschwellen.

„Ich finde die Vorschläge spannend und werde mich erkundigen, inwieweit das alles möglich wäre“, zeigt sich der Oberbürgermeister interessiert.

 

Kurz vor Ende des Gespächs geht es noch auf einen kurzen Rundgang, um die Problematik live vor Ort zu veranschaulichen. Hier trägt Frau Bauriedel noch ihr ganz spezielles Anliegen vor, denn sie hat zusätzlich mit Raser*innen zu kämpfen, die die Straßenbreite ausnutzen. Hierzu Auch hier äußert Florian Janik die Idee einer Straßenverengung, die er weitertragen wird, kann er die Bedenken der Bewohner*innen doch nachvollziehen.

11. Dezember 2019

 

Erlanger Weg

 

Falschparker, Verkehrsüberwachun

 

Gespräch

 

 

„Wir haben vor die Verkehrsüberwachung auszuweiten“, so der Oberbürgermeister.