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Wildtiere in der Rathenau

Treffen in Rathenau

Wildtiere in der Rathenau

Dieses Mal folgt Florian Janik einer Einladung, welche ihn in eine Wohnsiedlung in Rathenau bringt. Eingeladen hat ihn Frau Yalcin, welche in vielerlei Hinsicht eine Kümmerin ist, die sich den Problemen vor Ort mit großen Engagement annimmt. 

So kommen ihre Nachbarn mit Problemen und Belangen zu ihr, denn sie wissen, dass sie oft eine Lösung parat hat. Ebenfalls sind ihr die Wildtiere sehr wichtig, welche im Quartier leben. Im Moment fallen vor Ort viele Bauarbeiten an, weswegen Bäume gefällt oder zurechtgestutzt werden. Das gravierende Problem ist, dass durch eben diese Arbeiten auch eine drohende Gefahr für die im Quartier lebenden Wildtiere entsteht. Mit viel Engagement versucht sie infolgedessen die Tiere zu retten. So kümmert sie sich um diese und bringt sie - wenn möglich - auch zu umliegende Tierauffangstationen.

Frau Yalcin hat Florian Janik eingeladen, weil sie sich hier stärkere Kontrollen seitens des Umweltamtes wünscht. „Da es sich um Bäume handelt, die auf privaten Grund stehen, hat das Umweltamt deutlich weniger Möglichkeiten einzugreifen, als wenn sie sich auf städtischen Grund befinden. So wie zum Beispiel auf dem Bergkirchweihgelände, wo Teile der Baumkronen, auf denen Vögel brüten, unangetastet bleiben“, erklärt ihr Florian Janik, doch versichert er, dass er das Umweltamt kontaktieren und darum bitten wird, mit Frau Yalcin einen Termin zu vereinbaren. Eine gute Möglichkeit, um die Probleme genauer zu erörtern und die Suche nach Lösungen sowie anderweitigen Optionen zu intensivieren.

Frau Yalcin zieht es außerdem in Erwägung sich noch intensiver mit dem Wildtierschutz zu beschäftigen. Eine Möglichkeit wäre die Gründung eines Vereins, der eine Tierauffangstation in Erlangen organisieren soll.
Denn: In Erlangen gibt es keine und die nächstliegenden Stationen befinden sich entweder in Langwasser oder in Weisendorf. Solch eine Station vor Ort hätte so einige Vorteile, auch weil ein Transport wegen der langen Distanz zu den umliegenden Stationen für viele Tiere nicht möglich. Die Gründung sowie Organisation einer Tierauffangstation stellt dennoch eine große finanziellen Herausforderungen dar. Die Spezialnahrung für Eichhörnchen ist sehr teuer, weiteres Equipment wie Trinkflaschen, Spritzen, Antibiotika müssen eingekauft werden auch stellt die Konsultierung von Wildtierärzten eine besondere Aufgabe dar. 

31. Mai 2019

 

Rathenau

 

Wildtiere

 

 

 

Gespräch

 

 

„Sagen sie mir Bescheid, sobald Sie den Verein gegründet haben. Eine Starthilfe lässt sich sicher über das Sammeln von Spenden oder womöglich über einen städtischen Zuschuss organisieren.“, ermutigt Florian Janik die engagierte Wildtierretterin zum Abschluss.