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Was treibt junge Menschen in Erlangen gerade um?

Studierenden-WG in der Albert-Rupp-Straße

Prominenter Besuch in einer Studierenden-WG in der Albert-Rupp-Straße.

Oberbürgermeister Florian Janik folgte der Einladung einer WG-Mitbewohnerin und stellte sich den Fragen der jungen Leute.

Berührungsängste gab es keine. Im Gegenteil: Wenn schon mal der Oberbürgermeister zu Besuch ist, dann wird die Gelegenheit genutzt und intensiv mit dem Stadtoberhaupt über die aktuell drängendsten Fragen diskutiert. Das Thema Verkehr und Mobilität stand dabei im Mittelpunkt, vor allem das Fahrradfahren in Erlangen, der ÖPNV und die StUB.

27. März 2019

 

Besuch in der WG

 

ÖPNV, Freizeit

, Plätze

 

Intensive Diskussion

 

 

Aus Sicht der Studierenden wurde ein weiteres Problem in Erlangen angesprochen. Es gäbe viele Wohnungen für Studierende, aber zu wenig Grünflächen. Viele Studierende würden sich daher gerade im Sommer lieber im Freien auf Plätzen aufhalten.

Einig waren sich alle darin, dass Erlangen dringend eine Verkehrswende braucht, angesichts von über 60.000 Pendlerinnen und Pendlern, die jeden Tag überwiegend mit dem Auto in die Stadt kommen. Je mehr Menschen den ÖPNV nutzen, desto mehr CO2 kann eingespart werden, denn weniger Stau, weniger Abgase und weniger Lärm sind nur mit einem leistungsfähigen ÖPNV möglich.

Florian Janik warb dabei auch für die Stadt-Umland-Bahn. Denn die schafft durch neue Verbindungen eine bessere Erreichbarkeit der Arbeits- und Studienplätze, aber auch der Schulen und der Kultur- und Freizeitangebote im Großraum und ist ein aktiver Beitrag zu mehr Klima- und Umweltschutz.

Aus Sicht der Studierenden wurde ein weiteres Problem in Erlangen angesprochen. Es gäbe viele Wohnungen für Studierende, aber zu wenig Grünflächen. Viele Studierende würden sich daher gerade im Sommer lieber im Freien auf Plätzen aufhalten. Das führt aber wiederum wie am Bohlenplatz zu einer Reihe von Interessenskonflikten zwischen Freizeitvergnügen und Ruhebedürfnis der Anwohnerinnen und Anwohner. Vielleicht, so ein Vorschlag, könnte die Universität aufgefordert werden, Freiflächen auf ihrem Gelände für den Aufenthalt von Studierenden zur Verfügung zu stellen und dafür auch entsprechend zu gestalten. Auch die Stadt könnte sich bei der Universität besonders nachdrücklich für die Verlängerung der Öffnungszeiten des Schlossgartens im Sommer einsetzen.

Das Fazit

Ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister ist informativ und macht Spaß!

Mach mit & sei dabei!

Schnapp Dir einen der freien Termine und los geht’s!