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Von der Rente, über Radfahren bis zur Bergkirchweih

Röthelheimpark

Von der Rente, über Radfahren bis zur Bergkirchweih

Bei bestem Wetter und mit „gutem Erlanger Wasser“ wurde
Oberbürgermeister Florian Janik von Sigrid Krause im Wohngebiet
Röthelheimpark empfangen. Die Anwohnerin wollte sich schon länger zu einigen Themen informieren und ihre Anliegen äußern, umso zufriedener ist Frau Krause, dass sie die Möglichkeit hat, dies direkt bei Florian Janik anzusprechen.

Frau Krause macht sich schon seit längerem über das aktuelle Rentenkonzept Gedanken. Ihrer Meinung nach bedarf es einer Reform, sodass vor allem für Frauen der Bezug einer fairen Rente möglich ist. Denn zur Zeit ist es vor allem für jene Frauen schwer, die sich um die Kindererziehung gekümmert haben, untermauert Sigrid Krause ihr Anliegen. Ihrer Meinung nach, müsste das (Prozent-)Punktesystem für diesen Teil der Rentenberechnung abgeschafft und durch einen Festbetrag ersetzt werden. Ebenso bestünde eine weitere Möglichkeit zur Reformation des Rentenkonzepts in der Ausweitung des Solidaritätsprinzip auf Beamte. Spannende Gedanken, die Florian Janik gerne mit Frau Krause diskutiert.  

Ein für die Erlangerin ebenso wichtiges Anliegen ist ein Schnellradweg zwischen Erlangen und Nürnberg. Sie weiß um die Situation, so erzählt Frau Krause, denn ihr Mann ist früher täglich die 25 Kilometer zu seiner alten Arbeitsstelle nach Nürnberg mit dem Rad gefahren. Sie ist der Meinung, dass auch Radfahrer ein Recht auf einen gefahrlosen Arbeitsweg haben. Dies kann Florian Janik nur bestätigen. Auch er ist der Meinung, dass es für eine schnelle, gefahrlose Verbindung mit dem Rad, eine freie Strecke benötigt. Das Problem versuchen die Städte Nürnberg und Erlangen auch schon anzugehen, doch braucht man hierbei auch die Unterstützung vom Freistaat Bayern. Mit etwas Glück könne man aber schon Ende dieses Jahres mit der Planung beginnen, teilt Oberbürgermeister Janik mit. Die Radverbindung Herzogenaurach – Erlangen wird dabei natürlich nicht vergessen, dennoch wird es hierbei noch etwas dauern bis man in die Planungsphase kommen wird.


Ebenfalls interessant, ist das Potential des öffentlichen Personennahverkehrs, welches Frau Krause ansprechen möchte. Eben
dieser ökologische Verkehrsträger würde ihrer Meinung nach mehr genutzt werden, wenn er ökonomischer wäre. „Für einen attraktiven ÖPNV brauchen wir als Kommune die Unterstützung des Freistaat Bayerns“, ergänzt Florian Janik. Für ihn ist klar: Nur bessere Bedingungen und Qualität motivieren Bürgerinnen und Bürger zum Umsteigen. Einen ersten Erfolg sehe er aber auch, wenn in diesem Jahr keine Kostenerhöhung stattfände.

Man merkt, dass die Stadtentwicklung Erlangens Frau Krause am Herzen
liegt, auch deshalb möchte Sie das Thema „Baumfällungen am Berg“
ansprechen. Letztens hat sie bei einem Besuch an den Kellern mitbekommen, dass es zu Fällungen gekommen ist. Klar, dass sie noch
einmal wissen möchte, was an all den unterschiedlichen Aussagen dran
ist. Dass es zu Baumfällungen auf dem Bergkirchweihgelände gekommen
ist, bestätigt der Oberbürgermeister, jedoch waren die durchgeführten
Zugversuche nicht der Grund für die Fällungen, vielmehr haben eben
diese einen hohen Baumbestand gesichert. Zu den Zugversuchen ist es
gekommen, da zwei von der Stadt beauftragte, unabhängige Gutachten an
der Standsicherheit einiger Bäume zweifelten. „Wir haben als Stadt eine moralische Verantwortung und dieser möchte ich auch nachkommen“,
untermauert Florian Janik sein handeln. Ihm und seiner Verwaltung sind die
Fällungen nicht leicht gefallen, versichert er.

Abschließend hat die Anwohnerin noch ein letztes Thema, dass ihr erst
seit kurzem so richtig bewusst wird. Seitdem sie auf den Hund ihrer
Tochter aufpasst, ist sie eben für das Thema sensibilisiert. Gerade
wegen der vielen herumliegenden Kotbeutel würde sie sich mehr
Mülleimer wünschen, ebenfalls wäre auch eine Weiterentwicklung des
Angebots an Hundewiesen super. Punkte, die Florian Janik aus dem
Gespräch mitgenommen hat und prüfen lassen wird.

17. Mai 2019

 

Röthelheimpark

 

Rente, Radverkehr, Berg

 

 

 

 

 

Besuch

 

 

 

„Für einen attraktiven ÖPNV brauchen wir als Kommune die Unterstützung des Freistaat Bayerns“, ergänzt Florian Janik.