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Die Kooperation zwischen der Stadt und den Studierenden der FAU stärken!  

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Die Kooperation zwischen der Stadt und den Studierenden der FAU stärken!  

Auf die Einladung der Studierenden aus der Fachschaft Medizin und der Fachschaft Chemie- und Bioingenieurwesen der FAU Erlangen-Nürnberg, besuchte Florian Janik das Gebäude der Studierendenvertretung in der Schuhstraße 19. Grund für die Einladung war der Wunsch nach einer funktionierenden Kooperation zwischen studentischen Initiativen der Uni und der Stadt Erlangen. Innerhalb des Gesprächs wurde schnell klar, dass die Zusammenarbeit gestärkt werden, aber auch die bisher herrschenden Probleme in der Kommunikation verbessert werden sollen.

Im Keller des Gebäudes der Studierendenvertretung befindet sich das Fachschaftszimmer der Medizin Studierenden. Die Studierenden Kilian Zuber, Josephine Häring, Lisa Heger und Moritz Wicklein waren gut vorbereitet für das Gespräch mit Florian Janik. Getränke, Obst und eine Tafel mit den Planungen für den Bundeskongress der Medizinstudierenden standen im Raum bereit.
Die Studierenden schilderten zu Beginn ihre Erfahrungen bei Kooperationen mit der Stadt Erlangen: obwohl von Seiten der Stadtverwaltung die Möglichkeit einer Unterstützung bei studentischen Tagungen in Form von Übernachtungsmöglichkeiten in schulischen Turnhallen zugesagt wurde, stießen sie regelmäßig auf Widerstand durch verschiedene Ämter der Stadt. Die Fachschaftsvertretung betonte ihre Zuverlässigkeit als Kooperationspartner und erklärte, dass sie jede Frist einhielten, stets die Voraussetzungen erfüllten und bei Schwierigkeiten Kompromissbereitschaft aufzeigten. Jedoch wäre die Kommunikation, insbesondere von Seiten des Sportamtes, immer wieder problematisch gewesen. Änderungen und Absagen kämen oft nur kurzfristig, während Antworten ewig auf sich warten ließen und angebotene Alternativen kaum sinnvoll oder realisierbar seien. Die Studierenden stellten klar, dass Sie sich wünschen, als ebenbürtige Kooperationspartner wahrgenommen zu werden und, dass sie sich von der Stadt die gleiche Zuverlässigkeit erhoffen. Gleichermaßen betonten sie die Wichtigkeit studentischer Veranstaltungen in Erlangen, da die Stadt als Veranstaltungsort nicht nur für Studierende attraktiver werde, sondern auch bundesweit mehr Aufmerksamkeit erlangen würde. 

Florian Janik nahm diese Kritik auf und versprach den Studierenden, dass er sich intern mit dem Sportamt zusammensetzen und diese Schwierigkeiten beseitigen werde. Gleichzeitig erklärte er, dass es zu wenige Sporthallen in Erlangen gibt, da viele saniert werden. Wenn neben Vereinen und Schulen auch studentische Gruppen Hallen nutzen, beeinträchtige dies die Sportinfrastruktur in Erlangen. Deshalb wird der Oberbürgermeister auch ein Gespräch mit der Universitätsleitung der FAU aufsuchen; die Universität hat ebenfalls eine Sporthalle und Liegenschaften, die den studentischen Initiativen bei Tagungen zur Verfügung gestellt werden könnten. Bisher herrscht aus Sicherheitsgründen ein Übernachtungsvebot an der Uni – Florian Janik erklärt, dass die Stadt Erlangen die Gleichen Bedenken hat, aber die Förderung von studentischen Veranstaltungen als wichtig erachtet. Im Gespräch mit der FAU-Leitung möchte er die Argumente der Fachschaft sowie seine Standpunkte zu diesem Thema aufzeigen. Gleichermaßen will er aber auch die Hürden bei der Kooperation der Stadt Erlangen mit der Studierendenvertretung der FAU abbauen, da beide Gruppen viel voneinander profitieren können. 

01. August 2019

 

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Gleichermaßen will Florian Janik die Hürden bei der Kooperation der Stadt Erlangen mit der Studierendenvertretung der FAU abbauen, da beide Gruppen viel voneinander profitieren können.