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Ein Afrika-Festival - in Erlangen?!

Gespräch in der Innenstadt

Ein Afrika-Festival - in Erlangen?!

Beim Treffen im Café Mengin packten Salit Huber und Isolde Fähnrich-Winkowski gleich ein fertiges Konzept aus, das die beiden dem Oberbürgermeister überreichten. Salit Huber kam 1996 als umbegleitete minderjährige Geflüchtete nach Deutschland. Heute ist sie als Eventmagerin tätig und will andere Menschen für Afrika begeistern. Dabei will sie die Vielseitigkeit des Kontinents und seiner Kultur zeigen – abseits der gängigen Vorurteile. Musik, Modenschau, Kunsthandwerk, Kulinarisches – und das am besten mitten in Erlangen. 

In Regenburg hat sie dies bereits organisiert. Für Erlangen schwebt ihr ein unkommerzielles Event vor, bei dem der geringe Eintritt allen möglich macht, das Festival zu besuchen. Wichtig ist es ihr auch, die weibliche Sicht auf Afrika in den Vordergund zu stellen. „Frauen bilden den Kontinent Afrika in allen Facetten ab. Sie zeigen den Kontinent in seiner lebendigen und reichen Vielfalt.“ Gewinne sollen direkt Vereinen zugutekommen, die sich um Intergration von Geflüchteten bemühen.

Florian Janik zeigte sich gleich begeistert von der Idee. Sofort fiel ihm auch eine passende Location ein: die Wöhrmühlinsel. Er versprach, die Idee an die zuständigen Mitarbeiter*innen im Kulturamt weiterzuleiten und herauszufinden, was es dazu braucht, das vorgelegte Konzept im nächsten Jahr zu realisieren. Zudem empfahl er den beiden, Kontakt zu hiesigen Vereinen und möglichen Sponsoren aufzunehmen. Florian Janik: „Das einseitige Bild, das viele Europäer von Afrika haben, wird der Diversität dieses wunderbaren Kontinents nicht gerecht. Eine tolle Idee, den Menschen hier die Kultur Afrikas näher zu bringen, ihren Blick zu weiten und Vorurteile abzubauen.“

Sicher ist: An dieser Idee wird weitergearbeitet. Und vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr auf dem Afrika-Festival in Erlangen?

15. Juni 2019

 

Innenstadt

 

Afritafestival

 

 

 

Gespräch

 

 

Florian Janik: „Das einseitige Bild, das viele Europäer von Afrika haben, wird der Diversität dieses wunderbaren Kontinents nicht gerecht. Eine tolle Idee, den Menschen hier die Kultur Afrikas näher zu bringen, ihren Blick zu weiten und Vorurteile abzubauen.“